AllgemeinPressePrint / Online
0

14.06.2019 St.Galler Tagblatt

Nachgefragt.

Karin Weigelt, Ex-Handballerin:

Es ist wichtig, dass auf die Gleichstellung aufmerksam gemacht wird. Anderseits bezweifle ich, dass ein Streik das richtige Mittel ist. Das Thema darf nicht zu einem Kampf «wir gegen Männer» werden. Die Schweiz ist zu wenig weit, auch im Sport. Ich sehe zwar ein, dass Männersport oft mehr Sponsorengelder generiert. Und ich finde es daneben, wenn erwartet wird, dass Fussballerinnen gleich viel verdienen sollen wie ihre Kollegen, die riesige Stadien füllen. Aber: Medien und Sportverbände müssten ein Gleichgewicht schaffen. Es geht nicht, dass Verbände Auswahl-Spielerinnen tiefere Taggelder auszahlen. Es geht auch darum aufzuzeigen: Sport ist keine Männerdomäne! (rst)

Hinterlassen Sie einen Kommentar
Deine Email-Adresse wird nicht veröffentlicht