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15.01.2019 – Sarganserländer

Nationale Wahlen im Fokus der lokalen FDP

Am diesjährigen Neujahrsempfang der FDP Bad Ragaz-Taminatal haben vor allem die anstehenden Ständeratswahlen vom 10. März und die Nationalratswahlen vom 20.Oktober im Zentrum gestanden. Die FDP-Ständeratskandidatin Susanne Vincenz-Stauffacher sowie die FDP-Nationalratskandidatin aus dem Sarganserland, Karin Weigelt, standen Red und Antwort. 

Bad Ragaz.– Markus Probst, Präsident der FDP Ortspartei Bad Ragaz-Taminatal, durfte eine ansehnliche Anzahl Teilnehmende am Parteianlass begrüssen. Nach den einführenden Worten durch Markus Probst führte der Gemeindepräsident von Bad Ragaz, Daniel Bühler, in ungezwungener Atmosphäre das Gespräch mit Susanne Vincenz-Stauffacher und Karin Weigelt. Zunächst wurden aber nochmals die politischen Anlässe gewürdigt, welche die Mitglieder der FDP-Ortspartei im 2018 besuchen konnten. Zusammen mit weiteren FDP-Ortsparteien wurde in Wangs im Vorgang zu den Abstimmungen in den Gemeinden die «Pizol-Arena» durchgeführt, wobei das «Finanzkonstrukt» zugunsten der Bergbahnen diskutiert wurde.

Sozial engagiert

Nachdem sie als selbstständige Rechtsanwältin und Notarin mit eigener Kanzlei in St.Gallen durch die FDP-Delegierten als Kandidatin für die Ständeratswahlen nominiert wurde, habe sich ihr Leben als Kantonsrätin sehr verändert, führte Susanne Vincenz-Stauffacher aus. Neben wirtschaftlichen Themen engagiert sich die FDP- Ständeratskandidatin auch im sozialen Bereich, so als Ombudsfrau «Alter und Behinderung» der Kantone St.Gallen und der beiden Appenzell oder als Präsidentin der Stiftung Opferhilfe SG-AR-AI. «Basis für die Gestaltung und Finanzierung der Sozialvorsorge, der Sicherheit oder des Bildungswesens ist eine gesunde Volkswirtschaft», so Vincenz-Stauffacher. Die nebenamtlichen Tätigkeiten im sozialen Bereich sieht sie als ihr Engagement zwischen Wirtschaft und den Bedürfnissen sowie Nöten von schwächeren Personen in unserer Gesellschaft, welche entsprechende Unterstützung beanspruchen. Innovation und technologische Herausforderungen (beispielsweise Digitalisierung und Elektromobilität) sind nach ihrer Ansicht aktiv anzugehen, damit die Schweizer Wirtschaft zukünftig «fit» bleiben wird.

Karin Weigelt, die ehemalige Profihandballerin, welche in der Schweiz, Frankreich, Deutschland und Norwegen gespielt hatte, absolvierte 128 Länderspiele für die Schweiz und erzielte dabei 400 Tore. Heute ist Nationalratskandidatin Karin Weigelt Projektleiterin beim Schweizerischen Handballverband und hat ein eigenes Unternehmen im Bereich Marketing und Werbung. «Sowohl der Sport als auch die Politik benötigen klare Strategien, Beweglichkeit, Durchsetzungsvermögen und Wettkampfgeist», sagte Weigelt. Spannend waren ihre Vergleiche der politischen und gesellschaftlichen Systeme und die damit verbundenen Herausforderungen in den verschiedenen Ländern, wo Weigelt Profisportlerin war. «Ich habe diverse Themen erlebt und gesehen, welche wir in der Schweiz nicht übernehmen sollten», erklärte sie weiter. Auch für sie steht die Gesellschaft im Bereich der Digitalisierung vor grossen Veränderungen.

Ständeratswahlkampf steht an

Den Teilnehmenden war klar, der Fokus ist vorerst auf die Wahlen im Ständerat zu konzentrieren und für Susanne Vincenz-Stauffacher rasch eine breite Unterstützung aufzubauen.

Zum Abschluss informierten die Gemeinderätin von Pfäfers, Edith Kohler, und der Gemeindepräsident von Bad Ragaz, Daniel Bühler, über die wichtigsten Themen in den zwei Gemeinden sowie der Region Sarganserland. Speziell erwähnt wurde der gemeinsam mit drei Unternehmungen gegründete Verein «Kinderwelt Tamina», welcher ab August 2019 ein Kita-Angebot vorerst in Pfäfers anbietet, ab Frühjahr 2020 voraussichtlich auch in Bad Ragaz. (pd)

Im Fokus: Axel Zimmermann (Gemeindepräsident Pfäfers), Susanne Vincenz- Stauffacher (Ständeratskandidatin/Kantonsrätin), Karin Weigelt (Nationalratskandidatin Sarganserland) und Daniel Bühler (Gemeindepräsident Bad Ragaz/Kantonsrat). Pressebild

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