Bei der FDP sind Frauen in der Poleposition

Nationalratswahlen SG

Montag, 15.07.2019, 16:51 Uhr

Zwei Sitze hat die St. Galler FDP im Nationalrat. Nachdem Walter Müller nicht mehr antreten wird, sind vor allem zwei Frauen im Gespräch: die Abtwiler Kantonsrätin und Anwältin Susanne Vincenz-Stauffacher und die Ex-Profihandballerin Karin Weigelt, Tochter des Ex-Nationalrats Peter Weigelt.

Ringen um Bekanntheit

So unterschiedlich die beiden Kandidatinnen sein mögen, so offensichtlich sind die Parallelen. Beide sind in der Politik Quereinsteigerinnen. Susanne Vincenz hat während ihres Ständerat-Wahlkampfs für die Nachfolge von Karin Keller-Sutter deutlich an Profil und Bekanntheit gewonnen – etwas, das Karin Weigelt noch leisten muss. Ihre fehlende politische Erfahrung relativiert die 35-jährige Ex-Sportlerin: Als junge Unternehmerin bringe sie sehr wohl wichtige Inputs mit.

Man muss nicht in jedem Fall die politische Ochsentour hinter sich bringen, um ein guter Nationalrat zu sein.
Autor: Christoph Graf, Geschäfstführer FDP SG

Auch FDP-Geschäftsführer Christoph Graf weiss, dass Weigelt einen bescheidenen politischen Rucksack mitbringt. Dies sei aber nicht weiter tragisch. «Es ist sehr gut möglich, dass sich auch ein unternehmerisch denkender Mensch in Bern durchsetzen kann. Das hat zum Beispiel Marcel Dobler gezeigt», so Graf.

Radio-Beiträge können hier nachgehört werden:
https://www.karin-weigelt.ch/medien-radio/

Hier geht’s zum Originalbericht auf SRF online: Bei der FDP sind Frauen in der Poleposition

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