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16.08.2019 Leader digital

Kopp spricht in St.Gallen

Altbundesrätin Elisabeth Kopp ist der prominente Gast der nächsten Veranstaltung der öffentlichen Podiums-Reihe «Prominente Gäste – persönlich erleben». Am Donnerstag, 22. August, gastiert die Veranstaltungsreihe in der Oberwaid St.Gallen. Wie immer ist der Anlass öffentlich und kostenlos. Das Podium wird ergänzt mit SP-Nationalrätin Barbara Gysi und Karin Weigelt, FDP-Nationalratskandidatin. Die Diskussion unter der Leitung von Fabienne Bünzli wird auch live auf Facebook übertragen.

Obwohl Elisabeth Kopp bereits 1984 als erste Bundesrätin der Schweiz vereidigt wurde, ist es bis heute immer noch keine Selbstverständlichkeit, dass Frauen in der Politik aktiv sind und Führungsfunktionen wahrnehmen. Welches sind die Gründe für diese schleppende Entwicklung, liegen die Ursachen bei den Frauen selbst oder hat die Frauenförderung in der Politik versagt? Diese und ähnliche Fragestellungen stehen im Mittelpunkt des Podiums unter dem Titel «Frauen in der Politik – warum keine Selbstverständlichkeit?» vom kommenden Donnerstag, 22. August, in der Oberwaid, St.Gallen.

Mit Altbundesrätin Elisabeth Kopp, Nationalrätin Barbara Gysi und Nationalratskandidatin Karin Weigelt, die über 10 Jahre im Ausland als Profi-Handballerin tägig war, präsentiert das Podium einen breiten Bogen. Denn nebst unterschiedlichen politischen Erfahrungen und Erwartungen bildet die Zusammensetzung auch drei Frauen-Generationen ab, die den gesellschaftlichen Wandel ganz unterschiedlich erfahren haben. Damit bietet das Podium eine spannende Ausgangslage für eine interessante Diskussion. Die Veranstaltung ist kostenfrei und jedermann ist herzlich eingeladen. Die rund einstündige Diskussion wird ab 19.00 Uhr auch live auf Facebook (@dieostschweiz) übertragen. Damit soll möglichst vielen Interessierten Gelegenheit geboten werden, Altbundesrätin Elisabeth Kopp, Nationalrätin Barbara Gysi und Nationalratskandidatin Karin Weigelt näher kennenzulernen. Die Veranstalter wollen mit ihrer Podiums-Reihe eine überparteiliche Plattform präsentieren und gleichzeitig Gelegenheit bieten, prominente Persönlichkeiten direkt kennenzulernen.

Öffentlicher Anlass, freier Eintritt
Donnerstag, 22. August 2019, 19.00 Uhr
Hotel / Klinik Oberwaid, St.Gallen

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08.08.2019 Leader digital

Überparteiliche Diskussionen ermöglichen

Der Wahlkampf 2019 geht in seine heisse Phase. Was auffällt: Überparteiliche Veranstaltungen finden praktisch keine statt. Die Listen- und Kandidatenflut führt dazu, dass die Parteien nur noch ihre eigenen Kandidaten vorstellen. Die Online-Sendung «Die politische Woche – der Talk» will daher eine Plattform schaffen, auf der wöchentlich aktuelle Themen überparteilich diskutiert werden. Gestartet wird am Sonntag, 11. August, um 20.30 Uhr auf Facebook.

Das neue Politformat wird wöchentlich als Stream auf Facebook ausgestrahlt und anschliessend auf Youtube zur Verfügung gestellt. Das Konzept sieht vor, dass die beiden Gastgeber Karin Weigelt (FDP) und Michael Götte (SVP) zu jeder Sendung einen Gast aus einer anderen Partei einladen. Jeder der drei Gesprächspartner bringt sein «Thema der Woche» ein, das dann gemeinsam diskutiert wird. Abschliessend wird eine aktuelle Publikumsfrage beleuchtet, die von den Zuschauern online gestellt werden kann. Die Sendung wird jeweils am Sonntagabend produziert und um 20.30 Uhr live über Facebook auf @diepolitischewoche ausgestrahlt.

Von Judith Scherzinger Gehrer/CVP zu Franziska Ryser/Grüne

Die erste Sendung wird am Sonntag, 11. August, um 20.30 Uhr ausgestrahlt. Gast ist die CVP-Nationalratskandidatin Judith Scherzinger Gehrer aus Gossau. Die drei «Themen der Woche» werden aktuell von den Teilnehmern eingebracht und auch die Publikumsfrage, die über info@politischewoche.ch gestellt werden kann, fliesst aktuell in die Sendung ein. Die jeweiligen Gäste werden im Wochenrhythmus angefragt, damit auf aktuelle Themen reagiert werden kann. Am Sonntag, 18. August, wird Franziska Ryser von den Grünen Gast in der Talk-Runde sein.

Mit regelmässigen, überparteilichen Diskussionen zu aktuellen politischen Fragen wollen die Gastgeber sicherstellen, dass im anstehenden Wahlkampf auch politisch debattiert wird und sich Wähler bei ihrer Entscheidungsfindung nicht nur auf Kandidatenporträts, Inserate und Plakate abstützen müssen.

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01.08.2019 hallowil.ch

Karin Weigelt zu Gast in Flawil: Das wäre ihre neue Nationalhymne

Bei prächtigem Sommerwetter feierte gefühlt fast «halb Flawil» am 1. August den Nationalfeiertag oben in der «Egg», wohin der Verkehrsverein Flawil und der Gemischte Chor Egg eingeladen hatten. FDP-Nationalratskandidatin Karin Weigelt erläuterte in ihrer Festrede, welche Aspekte in einer neuen Nationalhymne thematisiert werden sollten.

Christof Lampart

Geschätzte 400 Personen werden es garantiert gewesen sein, welche am Donnerstagvormittag in die offenstehende Halle der Firma Fitze Holzbau pilgerten. Als die FDP-Nationalratskandidatin ans Rednerpult trat, war die grosse Halle bis auf den allerletzten Sitzplatz gefüllt, so dass die Harmoniemusik Flawil, welche an diesem Tag unter der musikalischen Leitung von Christoph Diem stand, sogar im Freien Aufstellung bezog. Der Andrang verwunderte nicht weiter, denn vor der Rede Weigelts gab es bereits einen Brunch, so dass der Nationalfeiertag in Flawil ein Feiertag für die ganze Familie war. Die Kinder vergnügten sich auf der bereitgestellten Hüpfburg, die Erwachsenen verbrachten plaudernd und scherzend ein paar gesellige Stunden.

Übers Ausland zu liefern, war billiger

Die ehemalige Profisportlerin Karin Weigelt (Handball) freute sich darauf, die Rede halten zu dürfen, denn sie habe die letzten elf Jahre im Ausland verbracht und konnte deshalb nie den Nationalfeiertag in der Heimat feiern. «Ich war irgendwo in Europa in einer Trainingshalle oder an einem Vorbereitungsturnier». In ihrer Rede verwies Weigelt auf den gesellschaftlichen Fortschritt hin, der die Gründung des Nationalstaates 1848 den Schweizern brachte. Nicht nur die religiösen Streitigkeiten und die rechtliche Gleichstellung aller sei durch die Schaffung der Bundesverfassung auf einmal gegeben gewesen, sondern auch im Alltag sei für die Bevölkerung alles auf einmal viel einfacher geworden. Dass die Zölle in der neuen «Freihandelszone Schweiz» damals abgeschafft worden seien, sei ein wesentlicher Punkt für die Schaffung des heutigen Wohlstandes gewesen, welcher wohl kaum Einzug gehalten habe, hätte man das «Modell» vor 1848 länger beibehalten. Damals, so Weigelt, hätte die Schweiz 87 verschiedene Masseinheiten für Getreide gekannt, 81 Masse für Flüssigkeiten und 50 verschiedene Gewichtsmasse. «Wer etwas von St. Gallen auf Genf transportieren wollte, musste nicht nur viel Zoll zahlen, sondern auch sechs verschiedene Postzonen durchlaufen. Da kam es einem billiger, wenn er St. Galler Stickereien über das Ausland nach St. Gallen transportierte», kramte Weigelt im Fundus der nationalen Geschichte. 

Mehr Toleranz durch eine neue Nationalhymne?

Aber auch in der jüngeren Vergangenheit habe die Schweiz noch Mut zur Wandlung bewiesen – indem sie 1960 den «Schweizer Psalm» zur neuen Nationalhymne erkor. Zuvor habe Helvetien – gleich wie viele andere Länder auf der Welt – einfach die Nationalhymne von Grossbritannien «God Save The Queen» bei offiziellen Anlässen gespielt. Vielleicht sei es heute wieder an der Zeit, eine neue Nationalhymne zu singen? Denn der Schweizer Psalm sei per Bedeutung des Wortes ein «poetisch-religiöser Text», wohingegen die Schweizerische Gemeinnützige Gesellschaft Worte wie Freiheit, Unabhängigkeit, Friede, Offenheit und Solidarität mit den Schwachen thematisiere.

Weigelt räumte jedoch ein, dass eine Nationalhymne etwas Vertrautes sein sollte, mit denen sich die Bürger eines Landes identifizieren können sollten. Nur politisch korrekt zu sein, könne und müsse nicht der Anspruch einer Landeshymne sein, «sonst wind wir bald bei einem «Eurovision de la Chanson», wo jedes Jahr aufs Neue die Trends festgelegt werden». Wichtig sei jedoch, dass in diesem Texts Werte wie Respekt und Toleranz eingefordert und von der Bevölkerung dann auch im Alltag bewusster gelebt würden. Sie wünsche sich, so Weigelt, «Den Mut zu haben, auch mal aus der Komfortzone auszubrechen und einen Schritt aufs Gegenüber zuzugehen. Vor allem bei den Diskussionen zwischen den Generationen und den Kulturen sei dies vonnöten, dass «man sich weniger aufregt und jammert, sondern sich viel mehr selbst engagiert und einbringt», so Weigelt. 

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29.07.2019 Blick

Der Wahlkampf 2019 ist Familiensache

Die Eltern stapften vor, die Kinder führen weiter: Politik wird in der Schweiz zur Familiensache. Im Wahljahr 2019 streben gleich mehrere grosse Namen nach einem Amt auf Bundesebene.

Cinzia Venafro

Erbmonarchie? Nein, das kennt die Schweiz nicht. Auch das Vererben politischer Ämter gibt es bei uns eigentlich nicht. Kein Spross eines Bundesrats der jüngsten Geschichte folgte den politischen Fussstapfen der Eltern. Ausser einer Tochter.

Der Widmer-Schlumpf-Clan aus Felsberg GR ist sozusagen die Mutter aller Bundesratsfamilien: Tochter Eveline (63, BDP) regierte die Schweiz von 2008 bis 2015, Vater Leon (1925–2012) von 1980 bis 1987. Und die Kinder der ehemaligen Magistratin verdienen sich ihre Politsporen auf Kantonalebene ab. Sohn Ursin Widmer (30) ist schon seit letzter Legislatur Kantonsrat für die BDP, Tochter Carmen Widmer Blum (35) kandidierte für die CVP für die Luzerner Legislative.

Jetzt, wenige Monate vor Ende der Legislatur und den eidgenössischen Wahlen, zeichnet sich ein neuer Trend in der Schweizer Polit-Landschaft ab: Im Wahlherbst 2019 wollen bekannte Namen ins Bundeshaus einziehen.

In der Innerschweiz strebt ein Mann nach einem Amt im nationalen Parlament, dessen Nachname die liberale Schweizer Politik über Jahrzehnte prägte: Matthias Steinegger (43), Sohn von FDP-Urgestein Franz Steinegger (76) und Nationalrat von 1980 bis 2003, will den einzigen Urner Sitz im Nationalrat ergattern. Auf Kantonsebene politisiert der Polit-Spross bereits: Matthias Steinegger ist seit 2012 Urner Landrat und war führender Kopf, als es darum ging, die Urner von der Notwendigkeit einer zweiten Gotthard-Röhre zu überzeugen.

Den Vergleich mit dem Vater scheut der ehemalige Präsident der FDP Uri nicht: Schliesslich seien mit Franz Steinegger ausschliesslich positive Emotionen verbunden, sagt Steinegger junior, Betriebsleiter eines Sand- und Kieswerks in Flüelen UR. Der Familienbonus könnte ihm tatsächlich die entscheidende Wählergunst schenken. Steinegger greift einen bisherigen SVP-Sitz an.

Spitzensportlerin und Politikertochter Karin Weigelt will nach Bern

Im Freisinn tut sich auch in der Ostschweiz eine neue Polit-Familie auf: So will Karin Weigelt (35), Tochter von alt Nationalrat und Gründer der Wirtschafts- und Kommunikationsagentur Mediapolis Peter Weigelt (63), für die FDP in die grosse Parlamentskammer. Die ehemalige Handball-Nationalspielerin (127 Spiele) will «vom internationalen Spitzensport in die nationale Politik», wie sie sagt. Und dies mit väterlicher Unterstützung.

«Mein Papa ist ein alter Politfuchs, der mir viele wertvolle Tipps geben kann. Das hilft mir sehr.» Ihr Vater war es auch, der sie politisiert hat. «Zu Hause am Esstisch wurde viel diskutiert», erinnert sich die St. Gallerin.

Kennedys aus Baden politisieren schon in der dritten Generation

Im Aargau arbeitet die Familie Binder-Keller am Fortbestehen der eigenen Polit-Dynastie. Die «Kennedys aus Baden», wie die «Aargauer Zeitung» die Familie von Ständeratskandidatin Marianne Binder-Keller (61) nannte, ist die CVP-Familie der Region schlechthin.

Und jetzt will die heutige Grossrätin Marianne Binder-Keller ins Stöckli. Ihr Sohn Simon Binder (32) politisiert bereits auf Gemeindeebene und ist Präsident der örtlichen CVP. Er macht seine Grossväter stolz: Es sind der alt National- und Ständerat Julius Binder (94) auf der einen Stammbaum-Seite und der ehemalige Nationalrat Anton Keller (85) auf der anderen. Papi von Simon Binder und Gatte von Marianne Binder-Keller ist zudem der ehemalige Aargauer Grossrat und heutige Honorarprofessor Andreas Binder. Selbstredend tragen alle Polit-Binder-Kellers die Buchstaben CVP stolz vor der Brust.

Die Mutter von Marianne Binder ist zudem alles andere als unbekannt: Schriftstellerin und Journalistin Rosemarie Keller (82, «Die Wallfahrt») wurde in jungen Jahren politisiert, weil ihre Eltern während des Zweiten Weltkriegs jüdische Flüchtlinge vor den Behörden versteckten.

Giezi junior ist nicht ganz der Bappe

Ebenfalls im Rüeblikanton will Ulrich Giezendanner (65) das Zepter auch auf nationaler Ebene an seinen Sohn Benjamin (37) abtreten. Der liberale Rechtspolitiker wurde bereits als 18-jähriger KV-Stift in den Grossen Rat gewählt. «Ich gebe unumwunden zu: Damals hat mir der Name Giezendanner sehr geholfen. Ich glaube nicht, dass ich ohne ihn so schnell gewählt worden wäre», sagte Giezi junior 2018 zu BLICK. Die Aargauer SVP hat den ehemaligen Grossratspräsidenten auf Platz 11 der Wahlliste gesetzt – SVP-Provokateur Andreas Glarner (56) schaffte 2015 von Platz 10 aus den Sprung nach Bern.

Und auch ennet des Röstigrabens ist Politik Familiensache: CVP-Mann Vincent Maitre (38) in Genf führt das Erbe seines Vaters weiter, des 2006 an Krebs verstorbenen ehemaligen Nationalratspräsidenten und Staatsrats Jean-Philippe Maitre († 56). Vincent Maitre ist Präsident der Genfer CVP. Doch obwohl seine Grossmutter und sein Grossvater ihr Leben der Politik verschrieben, setzt Vincent Maitre nach einer Depressions- und Burn-out-Erkrankung heute klare Grenzen.

«Mein Vater opferte sich, für ihn zählte nur harte Arbeit. Er hatte ein benediktinisches Leben, sechzehn Stunden am Tag, sechs Tage die Woche. Ich hingegen will meine Leidenschaften auch ausserhalb der Arbeit leben», sagte der Anwalt gegenüber «Le Temps».

Unter der Bundeshauskuppel arbeitet zudem ein Clan eifrig am Fortbestand des familiären Machtgefüges: Die Tochter von alt Bundesrat und SVP-Vordenker Christoph Blocher (78), Magdalena Martullo-Blocher (49), wurde vor vier Jahren knapp für Graubünden in die grosse Parlamentskammer gewählt. Seither ist die Chefin der Ems-Chemie das Gegenteil einer Hinterbänklerin in Bern.

Martullo sitzt in der einflussreichen Wirtschaftskommission des Nationalrats, gibt an der Seite von Fraktionschef Thomas Aeschi (40) den Takt der SVPler in Bern an – und gilt, sofern sie die Wiederwahl im Herbst schafft, als aussichtsreichste Nachfolgerin von SVP-Finanzminister Ueli Maurer (68). Die SVP selbst führt sie seit 2018 als Vizepräsidentin an – Maurer war einst Parteipräsident.

Da passt das vom Vater inspirierte Gebot, sie wolle nicht, aber wenn sie dann müsse – und das Volk sie rufe –, würde sie dann doch gegen ihren Willen Bundesrätin Magdalena Martullo-Blocher werden.

Wasserfallen junior wird klimatechnisch ausgebremst

Bereits seit Jahren in Bern auf den Spuren seines Vaters Kurt (1947–2006) ist Christian Wasserfallen (38). Stabsübergabe bei dieser Berner FDP-Familie war 2007. Damals schaffte es der 26-jährige Sohn des einstigen Berner Regierungsmitglieds in den Nationalrat. Doch die Ambitionen von Wasserfallen junior wurden heuer empfindlich ausgebremst: Wegen seines klimakritischen Kurses ist er bei der Parteibasis aufgelaufen und trat Ende Juni von seinem Amt als Vizepräsident der FDP zurück.

Auf dem höchsten Stuhl im Nationalrat sitzt aktuell ebenfalls eine Politiker-Tochter: SP-Frau Marina Carobbio (53) spazierte schon als Mädchen durch die Wandelhalle. Carobbios Vater, der ultralinke Werner Carobbio (82, einst Partito socialista autonomo, PSA, später SP), sass von 1975 bis 1999 für das Tessin im Nationalrat. «Wir haben am Küchentisch politisiert und über Politik gestritten. Das war Alltag», so die Kinderärztin.

In Zürich regiert zudem eine berühmte Tochter. Stadtpräsidentin Corine Mauch (56) führt das feministische Erbe ihrer Mutter weiter: Alt SP-Nationalrätin Ursula Mauch (84) war die erste weibliche Fraktionschefin unter der Bundeshauskuppel.

Hier geht’s zum Originalbericht auf Blick online.

15.07.2019 SRF

Bei der FDP sind Frauen in der Poleposition

Nationalratswahlen SG

Montag, 15.07.2019, 16:51 Uhr

Zwei Sitze hat die St. Galler FDP im Nationalrat. Nachdem Walter Müller nicht mehr antreten wird, sind vor allem zwei Frauen im Gespräch: die Abtwiler Kantonsrätin und Anwältin Susanne Vincenz-Stauffacher und die Ex-Profihandballerin Karin Weigelt, Tochter des Ex-Nationalrats Peter Weigelt.

Ringen um Bekanntheit

So unterschiedlich die beiden Kandidatinnen sein mögen, so offensichtlich sind die Parallelen. Beide sind in der Politik Quereinsteigerinnen. Susanne Vincenz hat während ihres Ständerat-Wahlkampfs für die Nachfolge von Karin Keller-Sutter deutlich an Profil und Bekanntheit gewonnen – etwas, das Karin Weigelt noch leisten muss. Ihre fehlende politische Erfahrung relativiert die 35-jährige Ex-Sportlerin: Als junge Unternehmerin bringe sie sehr wohl wichtige Inputs mit.

Man muss nicht in jedem Fall die politische Ochsentour hinter sich bringen, um ein guter Nationalrat zu sein.
Autor: Christoph Graf, Geschäfstführer FDP SG

Auch FDP-Geschäftsführer Christoph Graf weiss, dass Weigelt einen bescheidenen politischen Rucksack mitbringt. Dies sei aber nicht weiter tragisch. «Es ist sehr gut möglich, dass sich auch ein unternehmerisch denkender Mensch in Bern durchsetzen kann. Das hat zum Beispiel Marcel Dobler gezeigt», so Graf.

Radio-Beiträge können hier nachgehört werden:
https://www.karin-weigelt.ch/medien-radio/

Hier geht’s zum Originalbericht auf SRF online: Bei der FDP sind Frauen in der Poleposition

13.07.2019 St.Galler Tagblatt

Der Wahlherbst beginnt im Frühsommer

Wann ist der ideale Start für den Wahlkampf? Einzelne St.Galler Kandidaten haben die Antwort gefunden – und stecken längst mittendrin.

Regula Weik

Ein Arbeitskollege staunt: «Du, dä Widmer hanget scho gross am Bahnhof.» Die Rede ist von Andreas Widmer, Fraktionspräsident der CVP im St.Galler Kantonsparlament. Nun zieht es ihn nach Bern. Er kandidiert für den Nationalrat – und deshalb grüsst er in diesen Tagen als «Dä Widmer för Bern» von Plakatwänden an den grösseren Bahnhöfen im Kanton. Was erhofft er sich vom frühen Wahlkampfstart? Der Geschäftsführer des St. Galler Bauernverbands: «Die Aufmerksamkeit ist zur Zeit recht hoch. Es ist sonst noch fast niemand im öffentlichen Raum präsent. Das möchte ich nutzen.»

Nach den Sommerferien wird sich dies schlagartig ändern. Dann werden Kandidatinnen und Kandidaten von allen möglichen Plakatwänden, aus Vorgärten, von Feldern und Strassenrändern Vorbeiziehenden und Vorbeifahrenden zulächeln. Das weiss Widmer. Daher sagt er: «Die Masse der Kandidaten wird ab Ende August in den Wahlkampf einsteigen. Dann wird es schwierig sein, im gekauften Raum noch genügend Aufmerksamkeit zu erhalten.»

Hält es bis zum Ausfüllen der Unterlagen an?

Wie beurteilt der Experte den Nutzen eines frühen Starts in den Wahlkampf? Zahlen sich diese Bemühungen aus? «Grundsätzlich bietet ein längerer Wahlkampf mehr kommunikative Chancen», sagt Simon Hugi, Politikwissenschafter, Partner und Kommunikationsberater bei der Zürcher Agentur Feinheit. Ob durch einen frühen Start tatsächlich ein «Startvorteil» erzielt wird, hänge von den Aktivitäten und deren Inhalten ab. «Da unterscheidet sich politische Kommunikation nicht von klassischer Werbung.» Und: Ein frühes Zuplakatieren der Landschaft, dem kommunikativ nichts mehr folge, sei nicht zu empfehlen – denn der eigentliche Wahlentscheid der Bürgerinnen und Bürger sei noch weit entfernt. Hugi sagt denn auch: «In den meisten Fällen ist fraglich, inwieweit frühe Aktivitäten den Bürgerinnen und Bürgern beim Ausfüllen der Wahlunterlagen noch präsent und damit nachhaltig sind.»

CVP-Kandidat Widmer ist nicht der einzige, der bereits in den Wahlkampfmodus geschaltet hat. Bereits seit Monaten aktiv ist Nationalratskandidatin Karin Weigelt. Die ehemalige Handballerin will für die FDP nach Bern. Dort wurde sie auch bereits mehrfach gesichtet. Ihr Team scheut keinen Aufwand. Bestes Beispiel dafür ist ihre Livetalk-Serie, eine Eigenproduktion.

Auffallend aktiv ist auch SP-Nationalratskandidat Arber Bullakaj. Der Wiler Stadtparlamentarier mit Wurzeln in Kosovo hat wie Widmer seine Plakatkampagne bereits lanciert. Und er organisierte ein Unterstützungsfest mit albanischen Popstars und stellte dort einen Kampagnenfilm amerikanischer Prägung vor (Ausgaben vom 13. und 27. Juni). Webseite aufmotzen. Veranstaltungen besuchen. Plakate aufhängen. Flyer verteilen. Über diese «Muss» jeden Wahlkampfs hinaus geht in diesen Tagen Nicolo Paganini. Der CVP-Nationalrat und Olma-Direktor ruft unter dem Motto «Nicolo probiert’s» auf Facebook dazu auf, Vorschläge zu machen, wo er unbedingt einmal hingehen, was er unbedingt einmal gemacht oder erlebt haben muss, «um die Interessen der St. Galler Bevölkerung noch besser im Parlament zu vertreten». Acht «Extratage» hat er für seine Sommeraktion reserviert. Umsetzen will er jene Vorschläge, die er selber als «die spannendsten» betrachtet.

Dialogmöglichkeit sozialer Medien nutzen

Soziale Medien, Plakate, klassische Kopfinserate, Flyer – auf die Frage, welcher Kommunikationskanal der erfolgversprechendste sei, antwortet Hugi: «Jeder hat spezifische Stärken. Für einen erfolgreichen Wahlkampf ist ein Gesamtkonzept entscheidend.» Kandidatinnen und Kandidaten müssten überlegen, wen sie mit ihren Botschaften erreichen wollen, und dann den dafür richtigen Mix verschiedener Werbemassnahmen finden. Welche Kanäle empfiehlt er zwingend? «Die Dialogmöglichkeit sozialer Medien mit potenziellen Wählerinnen und Wählern sollte genutzt werden.»

Gleichzeitig warnt Hugi: «Soziale Medien ersetzen nicht den wichtigen direkten Kontakt mit der Wählerschaft, sei es bei Strassenaktionen oder mit öffentlichen Auftritten.» Es gebe Wahlkampagnen, die über soziale Medien erfolgreich waren – «doch führt ein Wahlerfolg nicht zwingend über die Präsenz in diesen Kanälen».

Hier geht’s zum Originalbericht im Tagblatt online: https://www.tagblatt.ch/ostschweiz/der-wahlherbst-beginnt-im-fruhsommer-ld.1135165

10.07.2019 Die Ostschweiz

Diese drei St.Galler Unternehmerinnen wollen in die Politik

Diese drei St.Galler Unternehmerinnen wollen in die Politik

Podiumsgespräch in Altstätten.
Es gibt zu wenig Unternehmer in der Politik, heisst es allenthalben. Noch schlechter sieht es aus mit den Unternehmerinnen. Drei von ihnen drängt es im Kanton St.Gallen nun in den Nationalrat. Vor Livepublikum und vor der Kamera debattierten sie über den Balanceakt zwischen Firma und Politik.

Notorisch zu wenig Zeit, zu viel Verantwortung für das Unternehmen: Wer einen Betrieb führt, tut sich schwer, sich auch nach an anderer Front zu engagieren. Zum Beispiel in der Politik. Gleichzeitig werden Wirtschaftsverbände nicht müde, genau dieses politische Engagement einzufordern. Denn Unternehmerinnen und Unternehmer haben eine andere Sicht auf die Dinge und müssten sich für ihre Bedürfnisse stark machen.

In der Reihe „Prominente Gäste persönlich erleben“ trafen in Altstätten drei Frauen aufeinander, die alle im Unternehmertum verwurzelt sind und nun am 20. Oktober für den Nationalrat kandidieren. Judith Scherzinger (CVP) aus Gossau, Karin Weigelt (FDP) aus Sargans und Esther Friedli (SVP) aus Ebnat-Kappel diskutierten darüber, wie sich Firma und Politik verbinden lassen und ob es trotz unterschiedlicher Parteien einen gemeinsamen Nenner gibt unter den Unternehmerinnen in der Politik.

Das ganze Podium können Sie hier nachschauen:

03.07.2019 W&O

Herausforderungen und Chancen einer Sportkarriere

Buchs Am Dienstag referierte die ehemalige Profihandballerin Karin Weigelt im Rahmen des Lernfestivals an der Berufs-, Studien- und Laufbahnberatung in Buchs über ihren Einstieg in und ihren Ausstieg aus ihrer Profikarriere. Karin Weigelts Sportkarriere begann wie in der Schweiz üblich als ambitionierte Sportlerin, die parallel zum Spitzensport die Ausbildung abschloss, in ihrem Fall die Matura und anschliessend ein Studium in Marketing und PR. Begleitend erlangte sie die eidgenössischen Fachausweise zur Planerin Marketingkommunikation und zur PR-Fachfrau. Beruflich so «abgesichert», wagte sie den Schritt in die Bundesliga zu Bayer Leverkusen und damit den Einstieg in den Profisport.

Erfahrungen in diversen Ländern und Kulturen

Mit ihren sportlichen Stationen in Deutschland, Norwegen und Frankreich hat Karin Weigelt die sportlichen Chancen mit kulturellen Erfahrungen verbunden. «Diese Herausforderungen haben mich zusätzlich motiviert, den harten Weg der Profisportlerin über elf Jahre zu gehen». Heute profitiere sie nicht nur von ihren Sprachkenntnissen, sondern die immer neuen Lebensbedingungen hätten sie offener und toleranter gemacht. Zudem nutzte sie ihre Sportkarriere, um parallel dazu einen Master in Sportmanagement abzuschliessen. Aber auch der Blick auf die Schweiz habe sich verändert, so Weigelt, die im Sommer 2018 als Rekordnationalspielerin und nach über 15 Jahren für die Schweizer Handball-Nationalmannschaft ihren Rücktritt gab.

Weigelt stellte in ihren sehr authentischen Ausführungen eindrücklich dar, dass ihr der Ausstieg aus der Profisport-Karriere nicht leicht fiel. Der getaktete Tagesablauf, die leistungsorientierten Trainings oder die Atmosphäre bei Meisterschaftsspielen, das alles hatte sich eingeprägt und war zu einem festen Bestandteil ihres Lebens geworden. Trotzdem war es für Karin Weigelt klar, dass sie nach ihrem Rücktritt einen klaren Schnitt machen will; Handball ja, aber nicht mehr auf dem Spielfeld.

«Zudem wurde mir in den vergangenen Jahren immer bewusster, dass ich nach meiner Rückkehr in die Schweiz wirklich etwas Neues aufbauen möchte. Dazu will ich meine Erfahrungen aktiv einbringen und etwas bewegen», fasste Weigelt ihren Plan nach dem Sportlerleben zusam- men. Ihre Erfahrungen als Captain in der Bundesliga seien mit Bezug auf Führungserfahrung sehr wertvoll und kämen ihr heute sehr zugute, führte Weigelt weiter aus.

Einstieg in die Politik – mit Sportsgeist und Energie

Der Einstieg in die Politik – Weigelt kandidiert für den Nationalrat – biete ihr als Chance, sich aktiv einzubringen und ihre Erfahrungen im Ausland mit der Schweizer Wirklichkeit zu spiegeln. Dazu komme, dass sie den Wahlkampf mit Sportsgeist angehe, also mit voller Energie und fokussiert aber auch offen und fair. Gerade die Erfahrungen in unterschiedlichen Gesellschaften und Kulturen hätten ihr gezeigt, dass es ohne Akzeptanz und Respekt nicht geht. (pd)

01.07.2019 Die Ostschweiz

Geht die Ostschweiz in Bern vergessen?

Podiumsgespräch in Wattwil.

Wird die Ostschweiz in Bundesbern systematisch übergangen? Oder jammern wir als Region im Kollektiv? Darüber diskutierte eine illustre Runde in Wattwil. Und kam zum Schluss: Wir haben genügend Trümpfe im Ärmel, wir müssen sie nur ausspielen. Hier gibts das Podium zum Nachschauen.

Hanspeter Spörri, ehemaliger langjähriger Chefredaktor bei «Der Bund», der frühere St.Galler Nationalrat Franz Jaeger und die St.Galler FDP-Nationalratskandidatin Karin Weigelt diskutierten in Wattwil über diese Fragen.

Zwei intime Kenner des Bundeshausbetriebs beziehungsweise von Bern und eine «Bundeshaus-Aspirantin»: Eine spannende Mischung. Die Debatte zeigte vor allem eines: Das dauernde Gefühl der Ostschweiz, von «Bern» vernachlässigt zu werden, wird als hinderliches Gejammer empfunden. Stattdessen seien Taten gefragt.

Das ganze Podiumsgespräch können Sie hier in der Aufzeichnung nachverfolgen:

29.06.2019 St.Galler Tagblatt

Leitartikel zum anlaufenden Wahlkampf 2019:

Mehr Weigelts, mehr Bullakajs, mehr Schläflis

So langsam aber sicher kommt Zug in den Wahlkampf 2019. Am Freitag hat die Operation Libero, jener linksliberale Freundeskreis aus Downtown Switzerland, sechs Aushängeschilder in den Kantonen vorgestellt. Auf dieser Liste figuriert mit Arber Bullakaj von den St. Galler Sozialdemokraten auch ein Ostschweizer. Der 33-jährige Wiler stehe für Werte wie Offenheit, Aufbruch und sei überdies einfach ein «cooler Socke».

Dass die Operation Libero auf Bullakaj setzt, ist kein Zufall. Der Wiler Stadtparlamentarier mit kosovarischen Wurzeln ist einer der auffälligsten Jungpolitiker im Kanton. Vor Wochenfrist lancierte er seinen persönlichen Wahlkampf mit einem grossen Albanerfest in Rorschach. Überall im Kanton hängen bereits Plakate mit Bullakajs Konterfei. Schnell wird klar: Der Mann hat einen Plan. Und grosse Ambitionen.

Ähnlich verhält es sich mit Karin Weigelt. Die Tochter von alt FDP-Nationalrat Peter Weigelt tingelt seit Wochen unablässig von Veranstaltung zu Veranstaltung. Im Bundeshaus inszeniert das Duo Weigelt Livedebatten via Facebook. Deren Sinn und Zweck: für die 35-Jährige werben. Auch hier ist offensichtlich: Diese Frau hat einen Plan. Und grosse Ambitionen. Und dank ihrem Vater einen Haufen Geld.

Mit der Lautstärke eines Arber Bullakajs und dem Sendungsbewusstsein einer Karin Weigelt kann die Thurgauer SP-Präsidentin Nina Schläfli zwar nicht mithalten. Doch die 29-jährige Grossrätin feilt mit Verve und sicherem politischen Instinkt an ihrem Profil. Wenn es auch für die Historikerin bei den kommenden Wahlen im Herbst mit einem Sitz in Bern noch nicht klappen wird – viele halten Schläfli für die logische Nachfolgerin von SP-Nationalrätin Edith Graf-Litscher. Wie man im Thurgau als junge Frau vorwärtskommt, hat SVP-Politikerin Diana Gutjahr in den vergangenen Jahren vorgemacht. Ein charmanter Auftritt, kombiniert mit Cleverness und dem sicheren Gespür für die richtigen Netzwerke bilden die Grundlage für politischen Erfolg. Die 35-jährige Unternehmerin rutschte 2017 nach fünf Jahren im Grossen Rat für Hansjörg Walter in den Nationalrat nach und fasste dort seither als Bildungs- und Wirtschaftspolitikerin bereits Fuss.

Aus Sicht der Stimmbürgerinnen und Stimmbürger ist diese Offensive junger Kräfte in mehrfacher Hinsicht zu begrüssen. Zum einen sind die Jungen in der Politik nach wie vor klar untervertreten. Es ist daher richtig, dass einige von ihnen mit Nachdruck einen Sitz im Bundeshaus reklamieren. Ein Parlament, das Teile der Bevölkerung ausschliesst, ist kein gutes Abbild der Gesellschaft. Zum anderen heizen die Jungen mit ihren teils unkonventionellen Methoden den Wahlkampf an und fordern die Arrivierten heraus. Beides ist ganz im Sinne einer lebendigen Demokratie. Ein Wahlkampf ohne Wahlkämpfer ist langweilig. Und Etablierte, die sich ihrer Inthronisierung schon im Vorneherein sicher sein können, werden träge und ideenlos. Auch hier liefert der Thurgau ein schönes Beispiel: SVP-Nationalrätin Verena Herzog gab vor vier Jahren so richtig Gas – aus Respekt vor der jungen Diana Gutjahr, die ihr im Nacken sass.

Ähnliches dürfte sich dieses Jahr im Kanton St. Gallen wiederholen. Der Zweikampf zwischen Karin Weigelt und ihrer Parteikollegin Susanne Vincenz um Rang zwei auf der freisinnigen Liste könnte zu den Höhepunkten des Wahlherbstes werden. Und auch bei der SP dürfte Arber Bullakajs Agitation einige gestandene Politikerinnen zu zusätzlichen Anstrengungen anspornen.

Die Wählerinnen und Wähler in St. Gallen und im Thurgau können sich also freuen. Da geht was. Anders sieht es – noch – im Appenzellerland aus. Während in Innerrhoden unklar ist, wer im Nationalrat in die Fussstapfen von Daniel Fässler treten will, sind in Ausserrhoden David Zuberbühler (SVP) und Andrea Caroni (FDP) bisher konkurrenzlos. Ihnen ist zu wünschen, dass bald Herausforderer auftauchen, die diesen Namen verdienen.

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