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Rheintaler Bote vom 8.5.2019

Ja zur AHV-Steuervorlage

Zwei Pluspunkte für die Schweiz – darum JA «zur AHV-Steuervorlage»

Am 19. Mai 2019 gelangt die «AHV-Steuervorlage» zur Abstimmung. Mit einem JA stärken wir den Wirtschaftsstandort Schweiz und tragen zu einer Sicherung der AHV-Renten bei. Davon profitieren wir alle!

In der Schweiz sehen wir uns zurzeit mit zwei drängenden Problemen konfrontiert. Zum einen akzeptiert das Ausland die Steuerprivilegien für unsere rund 24’000 sogenannten Statusgesellschaften mit circa 150’000 Angestellten nicht mehr. Finden wir hierfür keine Lösung, landen wir auf einer «schwarzen Liste» von Steueroasen. Zum anderen befindet sich die AHV in einer finanziellen Schieflage. Ohne eine Zusatzfinanzierung können unsere Renten langfristig nicht gesichert werden. Mit einem JA zur «AHV-Steuervorlage» tragen wir bei beiden Probleme zu einer dringend notwendigen Lösung bei.

Stärkt Unternehmen

Von einem JA zur «AHV-Steuervorlage» profitieren nicht nur unsere international tätigen Firmen, sondern auch unsere lokalen KMU. Bezahlten sie bisher doch mehr Steuern als sonderbesteuerte Statusgesellschaften. Diese steuerliche Ungleichbehandlung können wir mit einem JA zur «AHV-Steuervorlage» abschaffen. Im Ergebnis bezahlen inlandorientierte Unternehmen sogar weniger Steuern als bisher. Hierdurch stärken wir unseren Wirtschaftsstandort.

Sichert Renten

Wir Schweizerinnen und Schweizer werden immer älter. Entsprechend beziehen wir auch länger AHV-Renten. Die AHV ist unser wichtigstes Sozialwerk. Bestreiten doch viele Rentnerinnen und Rentner ihren Lebensunterhalt mittels der AHV. Schon heute werden über eine Milliarde Franken mehr Renten ausbezahlt, als Beiträge eingenommen werden. Mit einem JA zur «AHV-Steuervorlage» verschaffen wir der AHV zusätzlich 2 Milliarden Franken jährlich. Dies entschärft das Finanzierungsproblem und schafft Zeit für langfristig tragfähige Problemlösung.

Deshalb stimme ich am 19. Mai «JA zur AHV-Steuervorlage».

Karin Weigelt, Unternehmerin und Nationalratskandidatin FDP, Sargans

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